Afrika

Published on Ağustos 31st, 2018 | by Avrupa Forum 3

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Warum die Biodeutschen die Muslime als Gefahr empfinden – Harry R. Wilkens

In Deutschland hört man seit 2001 viel Unsinn über die Muslime, und dies ausgerechnet vom jetzigen Bundespräsidenten und Türken-Hasser (Justizskandal Murat Kurnaz!) Frank-Walter Steinmeier und von der angeblichen Erdoğan- und damit Türken-/Kurden-Freundin Angela Merkel sowie ihrem lächerlichen Mitläufer Horst Seehofer.

Dazu kommen noch die vielen “Spezialisten” der Islamfrage, darunter manche Aussteiger, die zugeben müssen, dass Attentate nichts mit Religion zu tun haben – ebenso wenig wie vor 1945 Übergriffe auf Juden und deren Vernichtung. Aber Hauptsache, der Euro rollt, und mancher Autor kam so zu unverhofftem Reichtum…

Ob der Islam zu Deutschland gehört, ist eine hinfällige Frage, denn er gehört seit dem Mittelalter zum nahen Balkan und wird noch heute in Österreich als Erbe aus der k.u.k.-Zeit zumindest als normal angesehen. Und in Deutschland und der Schweiz fallen die vielen seit Generationen oder seit zumindest den 1990er Jahren ansässigen muslimischen Balkaner ohnehin nicht auf.

Dabei können durchaus die Mutter, die Schwester oder sonstige Familienmitglieder von sonst säkulären Muslimen und Musliminnen mit oder ohne Kopftuch, fünfmal am Tag die vorgeschriebenen Gebete ausrichten. Das ist durchaus normal und kommt auch bei Biodeutschen vor, wenn auch nur einmal am Tag oder vor der Mahlzeit im Familienkreis… Manche halten nur den Ramadan ein, und zwar mehr oder weniger streng. Das bedeutet für gläubige Biodeutsche: Fastenzeit.

Ins Flüchtlingsheim einem ungewissen Schicksal entgegen

Auch sind muslimische Frauen keine Gebärmaschinen, deren Kinder in einigen Jahrzehnten die Biodeutschen an Anzahl übertreffen sollen. Dabei muss zugegeben werden, dass Kopftuch oder Hidschab tragende Frauen geburtenfreudiger sind, denn der Islam schreibt das biblische “Seid fruchtbar und mehret euch (und füllet die Erde und macht sie euch untertan)” genauso vor wie für die Christen, Juden und sicherlich auch andere Religionen, nur dass religiöse Menschen dies eher befolgen…

Sogar die Polizeibehörden geben außerstatistisch zu, dass unter jungen unverheirateten Männern unter 25 Jahren die Kriminalitätsrate besonders hoch ist, darunter naturgemäß die sexuellen Übergriffe. Das ist überall in der Welt so, nicht nur in Deutschland und Indien, und hat nichts mit dem Islam zu tun.

Wenn allerdings die Behörden freiwillig oder gezwungenermaßen die Herkunft oder zumindest Namen von Straftätern verschweigen, dann heizen sie den Verdacht, die Gerüchte und die Stimmung unnötigerweise an. Das beste neueste Beispiel dafür sind die Vorgänge in Chemnitz aufgrund eines Tötungsdelikts, das anfangs alles auslöste.

Soziologen, Journalisten und weitere Interessierte sollten sich mal die Mühe machen, in ein Flüchtlingsheim zu gehen, sich zu den “Geflüchteten” und anderen Migranten zu setzen und mit ihnen zu sprechen – und die bedrückende Atmosphäre zu spüren, die für die in Ungewissheit lebenden meist jungen Menschen, in der Mehrzahl Jugendliche und junge Männer, noch bedrückender ist.

Natürlich fehlt es insbesondere den Biodeutschen, aber auch den Soziologen und anderen Fachleuten meist an den notwendigen Sprachkenntnissen. Französisch ist für die meisten Deutschen im wahrsten Sinne des Wortes eine Fremdsprache. Und Arabisch, Urdu oder ähnliche wichtige Verkehrssprachen werden genauso selten verstanden wie irgendeine der doch naheliegenden slawischen Sprachen…

Die Verständigungsprobleme nur auf die Migranten abzuwälzen, gilt nicht: Zumindest mit denen aus dem Mittelmeerraum sollte man sich unterhalten können, vor allem mit den Maghrebinern und Nahostlern, aber auch den aus weiterer Ferne kommenden Westafrikanern. Andernfalls kann man auch nicht über deren Probleme sprechen und sollte besser schweigen.

Und diese bedauernswerten Menschen hätten ihren kommunikationsfähigen Gesprächspartnern sehr viel zu erzählen: über die Zustände in ihrem Heimat- oder Herkunftsland, über ihre Fluchtgründe, über ihre Flucht, über ihre Ankunft am Mittelmeer und wie es ihnen dort erging… Und dann natürlich, wie sie das Meer überquerten und was sie dabei und danach erlebten. Sofern sie überhaupt überlebten.

Und gerade Letzteres geht der Bundeskanzlerin am dicken Hintern vorbei, wenn sie in afrikanischen Staaten (nicht in dem für sie uninteressanten Namibia, das ja nur Geld für die vor über 100 Jahren gekillten Hereros fordert!) den dortigen Potentaten “Finanzhilfe” anbietet, damit diese die Schwarzen von Deutschland bzw. Europa fernhalten. – Ein (un)frommer Wunsch, denn nichts kann diese Emigration aufhalten, die manchmal längs der Atlantikküste erfolgt.

Afrika ist zwar reich an Bodenschätzen, doch es darf faktisch nur billige Rohstoffe zollfrei exportieren – sowie arme Untertanen, schon seit der schändlichen Sklavenzeit. Auch wenn viele von diesen inzwischen Christen geworden sind, so schert dies die Pastorentochter Angela nicht. Sie, die Kinderlose, fürchtet die gebärfreudigen Afrikanerinnen, obwohl deren Männer und Kinder eigentlich die immer leerer werdenden Rentenkassen füllen würden – zur Beruhigung der jetzt werktätigen jungen Biodeutschen und derer mit Migrationshintergrund.

Zurzeit ist es so, dass in den von der Kanzlerin beglückten schwarzafrikanischen Ländern der von ihr gehasste Islam ohnehin auf dem Vormarsch ist, und sie mit ihrer unmenschlichen Flüchtlingspolitik diesen Vormarsch noch stärkt. Zuletzt sah man sie unter all den Schwarzen durch eine hellgraue oder weiße Jacke hervorstechen. Ein geschmackloser, gar rassistischer Affront!

Wie diese seit Anfang ihrer Amtszeit längst fälligen Besuche auf dem Nachbarkontinent letzten Endes ausgehen werden kann man nur ahnen… Aber bis dahin wird die auf Sicht dahinwurstelnde Merkel und ihr serviles Panoptikum ohnehin längst Geschichte sein.

 

Harry R. Wilkens

31.08.2018

 

 

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